Das Humboldt Forum – Ein Schloss für Berlin und die Welt? (2021)

Erstausstrahlung: 24.05.2021, ARD
60 min.

Der Film erzählt die Entstehungsgeschichte des neuen Kulturorts im Herzen der Hauptstadt und gibt einen Vorgeschmack dessen, was die Besucherinnen und Besucher erwarten dürfen. Er führt auch zu den Ursprüngen einiger Objekte, die im Humboldt Forum zu sehen sein werden. Wenn im Frühjahr 2021 das Humboldt Forum im neuen Berliner Stadtschloss teileröffnet wird, ist das der vorläufige Endpunkt einer sehr deutschen Geschichte. Das Großprojekt auf der Museumsinsel war von vielen Fragen begleitet: Warum der historisierende Neubau eines Schlosses im Herzen der Hauptstadt, an einer Stelle, wo einst der Kaiser residierte und später die DDR den Palast der Republik errichten ließ? Welche architektonischen Herausforderungen galt es beim Bau auf sandigem, märkischem Grund zu bewältigen? Welches Konzept gibt es für die Nutzung? Welche Player mit zum Teil widerstreitenden Interessen sind daran beteiligt? Und was ist mit den Objekten, über deren Provenienz seit Monaten in den Feuilletons erbittert gestritten wird? Wie die Elbphilharmonie in Hamburg ist das Berliner Stadtschloss ein Bau mit einer großen Strahlkraft weit über die Stadt hinaus. Nach seiner Fertigstellung werden herausragende Objekte aus der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und den Berliner Museen dort einziehen und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anlocken. Der Film zeichnet die Genese des Humboldt Forums nach, gibt einen Vorgeschmack dessen, was Kulturinteressierte erwarten dürfen und führt zu den Ursprüngen einiger ausgestellter Objekte. Regisseure des Filmes sind Dag Freyer (“Schatzkammer Berlin”), der die Bestände der Stiftung Preußischer Kulturbesitz kennt wie kaum ein anderer Filmemacher, und Friederike Schlumbom, die das Entstehen des Humboldt Forums über viele Jahre filmisch begleitet hat.

Regie: Dag Freyer und Friederike Schlumbom
Schnitt: Philip Kießling